



Die Harnsäure ist ein Stoffwechselendprodukt, das beim Abbau von Zellkernen (Purinen) entsteht und über die Nieren ausgeschieden wird. Der Gesamtgehalt des Organismus an Harnsäure - der Harnsäurepool - beträgt etwa ein Gramm. Die tägliche Harnsäureaufnahme in den Pool setzt sich zusammen aus dem Abbau und Umbau körpereigener Zellen (etwa 350 mg/Tag) und der Aufnahme von Purinen aus der Nahrung (über 300 mg/Tag).
| Normbereich | |
Männer |
< 3,5 - 7,1 mg/dl (210 - 420 µmol/l) |
Frauen |
< 2,5 - 5,9 mg/dl (150 - 350 µmol/l) |
Normalisierung erhöhter Harnsäure-Werte im Blut: